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Husumer Nachrichten

HN am 24. März 2019 

Kunst und Kultur in Eiderstedt: Bewährtes erweitern und verbessern
Der Förderverein für Kunst und Kultur Eiderstedt wird 30 Jahre alt und hat auch sonst eine Menge vor ...

24. März 2019, 18:49 Uhr
Von Udo Rahn

GARDING – 30 Jahre gibt es den Förderverein für Kunst und Kultur Eiderstedt mit Sitz in Garding schon. Gefeiert werden soll das runde Jubiläum einen Tag lang, informierte der Leiter der gebildeten Arbeitsgruppe, Thomas Kuhn, im Rahmen der Jahresversammlung. „Über das Datum sind wir uns noch nicht ganz einig. Es soll Sonnabend, der 7. oder Sonn- tag, der 8. September werden. Bisher liegen 110 Vorschläge zur Gestaltung auf dem “ Die Festlichkeiten sollen drinnen und draußen stattfinden. Mit im Boot werden Vereine der Stadt sein. Die Landfrauen haben bereits zugesagt. Wer noch Ideen hat, dürfe sie gerne kundtun. Auch weitere Frauen- oder Man-Power sei willkommen.
Bei den Wahlen trat Thomas Kuhn in die Fußstapfen des bisherigen und inzwischen in seine alte Heimat verzogenen Schatzmeisters Jürgen Guckes. Bei vier Stimmenthaltungen wurde er zu seinem Nachfolger bestimmt. Wiederwahl hieß es bei zwei Enthaltungen für den ersten Vorsitzenden Dirk-Uwe Becker, sowie jeweils bei eigener Enthaltung für die zweite Vorsitzende Andrea Gerdau, die Beisitzerinnen Inka Lange und Ellen Balsewitsch-Oldach.

Eiderstedt, Bildende Künste und Literatur
Auf Anregung von Yoli von Manowski stellte Becker seine Ziele für die nächsten Jahre vor. „Mir liegt sehr viel daran alle Kulturschaffenden der Landschaft Eiderstedt mit einzubeziehen und jüngere Künstler zu gewinnen, nicht zuletzt mit Blick auf unsere immer älter werdenden Mitglieder und der damit verbundenen Nachwuchsfrage für den Fortbestand des Vereins“, erklärte er. Ansonsten sei er mit der Entwicklung zufrieden.
Im Mittelpunkt stehe immer die Schaffung eines höheren Stellenwertes von Kunst und Kultur sowie die Besonderheiten Eiderstedts nach außen zu tragen. Enge Zusammenarbeit bestehe mit der LTO, der Eiderstedter Kultursaison, den Kirchengemeinden, dem Heimatbund Landschaft Eiderstedt oder der heimatkundlichen Arbeitsgemeinschaft. Es werde viel Wert auf bildende Kunst gelegt und das Thema Literatur mit allen Facetten, inklusive Lesungen und den Lesekreisen. Das Bewährte werde fortgeführt, erweitert und verbessert. Ansonsten, so der Vereins-Chef, sei die Saison 2018 zufriedenstellend gewesen. Die Veranstaltungen und die Öffnungszeiten des Hauses seien gut angekommen. Großer Dank gebühre den 16 ehrenamtlichen Aufsichten unter Leitung von Petra Jans und Gertrud Knorr, die immer zur Stelle waren, um die Gäste freundlich zu begrüßen oder auch sonst mithalfen. „Gezählt haben wir die Besucher nicht. Es waren aber wegen des guten Sommers 2018 weniger als im Jahr davor“, bestätigte Petra Jans. In sechs Monaten habe die ehrenamtliche Crew 498 Stunden geschoben. Bei einem durchschnittlichen Stundenlohn wären das über 4000 Euro.
Großes Lob gab es von Dieter Staacken für das Team, denn es machte nicht nur Empfangsdienste, sondern kümmere sich um alles, beispielsweise auch das Ausstatten neuer Ausstellungen. Bilder würden professionell aufgehängt und platziert. Es sei eine wahre Freude.
Eine kritische Anmerkung folgte. „Mich hat es traurig gemacht, dass, die drei hochkarätigen Matineen zum Thema Kunst im vergangenen Jahr nur von ganz wenigen Mitgliedern besucht worden sind. Darauf hat mich eine Besucherin angesprochen“, führte er aus. Es wäre auch gut, wenn der eine oder andere sich am Dienstagmorgen im Rathaus zur Marktzeit einfinden würde, denn es gebe Chancen zum Austausch mit Gästen.


Ausblick auf 2019
Viele Höhepunkte wird es, so Vorsitzender Dirk-Uwe Becker, 2019 geben. Dazu gehören die nächste Ausstellung vom 31. März bis 10. Mai „Zwischen Realismus und Abstraktion“ mit Werken von Wolfgang Groß-Freytag (Malerei) und Georg Jonietz (Skulpturen), sowie die Gemeinschaftsausstellung mit dem Kunstverein Hamm vom 12. Mai bis 21. Juni. Die Offene Lesebühne startet jeden 1. Mittwoch ab 19.30 Uhr. Jeweils zwei Stunden vorher wird es ab 3. Juli eine Schreibwerkstatt geben. Mehr Informationen gibt ist auf der Homepage des Fördervereins für Kunst und Kultur Eiderstedt.

Quelle: https://www.shz.de/23106187 ©2019

 

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