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Das Kinder-Werkstatt-Atelier

Kreativität gilt schon seit vielen Jahren als die Schlüsselkompetenz der Zukunft. Denn wer kreativ ist, kann um die Ecke denken, kann neue Wege finden und fantasievoll mit anderen zusammen arbeiten und spielen. Es lohnt sich also, schon früh in die Förderung der Kreativität zu investieren.

Dem Gestalten liegt deshalb in der KiWA nicht primär die Vermitteln von künstlerischen Techniken zu Grunde, sondern das Schaffen von Raum und Zeit für ein eigenes, persönliches Erproben, Entdecken und Erkunden der Welt, in der wir leben.

Jedes Kind soll ausdrücken können, was es bewegt und was seiner Fantasie und Spontaneität entspringt. Es darf erfinden und eigenen Ideen folgen. Ohne Erwartungen und Druck, etwas Besonderes leisten oder einem Anspruch genügen zu müssen. Es geht nicht darum, schöne Bilder zu malen, sondern um das Erlebnis, das man beim Spielen mit Farben und Formen hat.

Dazu brauchen wir nicht künstliche Situationen erschaffen oder den schulischen Kunstunterricht imitieren, sondern wir können die Kinder und Jugendlichen durch unsere eigene Neugier und Begeisterung motivieren. Neugier auf ungewohnte Sichtweisen und fantasievolle Formen. Begeisterung für alles, was unsere Welt bewegt und wie sie funktioniert. Greifen die Kinder dann vorgeschlagene Themen und Materialien auf oder erzählen sie von ihren eigenen Erfahrungen, Ideen und Gestaltungswünschen, möchten wir diese gerne gemeinsam vertiefen und den Interessen gemäß mit ihnen ausprobieren. Wichtig ist, was beim Kind während des Malens und der kreativen Gestaltung passiert – nicht das finale Werk. Das Kind soll in seinem Schaffensprozess gesehen und wahrgenommen werden, nicht das Endprodukt.

Fantasie ist ein wichtiger Schlüssel beim Suchen nach Chancen und Gelegenheiten, beim Erarbeiten von alternativen Sichtweisen und beim Finden und Erschaffen von neuen Möglichkeiten. Dabei kommen auch Neugier und Abenteuerlust auf ihre Kosten.

Im Vordergrund stehen das „einfach Machen“ und das "sich Ausprobieren" und nicht die einzelnen Ergebnisse. Das heißt: Freude am Experimentieren und das Entwickeln einer ganz eigenen Ausdrucksweise. Hierzu zählen neben dem Austausch mit anderen, mit Momenten im Flow und Aha-Erlebnissen, aber eben auch Pannen, Fehler und Misserfolge, aus denen man lernen und durch die man wachsen kann.


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Fotogalerie: Zum Vergrößern, Fotos anklicken

 

 

Kreatives und künstlerisches Schaffen ist für uns mehr als kulturelle Bildung für wenige, es eröffnet Gestaltungsräume für alle. Denn durch seine große integrierende Kraft ermöglicht es die Herausbildung eines differenzierten Blicks auf die Welt, die Formung und Gestaltung der Hände und der Herzen. Und wenn es uns gelingt zu sehen, was Kinder und Jugendliche sehen, was sie interessiert und bewegt, dann wird es garantiert nicht langweilig werden.

Seit dem Sommer 2019 möchte die Kunstpädagogin Christine Wahn an die erfolgreiche Arbeit der KiWA- und der KuKi-Gruppe anknüpfen und mit jungen Menschen die Welt der Fantasie, des Gestaltens und der Kreativität erobern. Ihr größter Wunsch: „Die Lust am künstlerischen Spiel erhalten und vor überzogenen Erwartungshaltungen – beispielsweise durch eine sterile Alltagsästhetik – beschützen.“

Neugierig geworden? Unser "Treiben" ist immer montags von 15 – 17 Uhr in der KiWA im Alten Rathaus Garding, Enge Str. 5 (Hintereingang), zu bestaunen. Während der Schulferien ist das Atelier geschlossen.

 

 

Das KiWA steht allen Kindern und Jugendlichen offen, auch durch den Einsatz von Bildungskarten.
Sprechen Sie uns an: [Christine Wahn, Telefon: 04862-1044750 und Dirk-Uwe Becker, Vorsitzender Mobile: 0151-25207006]

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